Legalhighs

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Legalhighs 2015-08-27T12:23:49+00:00

Legalhighs, oder auch Legal Highs, sind im Allgemeinen Substanzen und Produkte, welche sich verändernd auf das Bewusstsein des Anwenders auswirken. Spezieller betrachtet kann man zwischen den unterschiedlichsten Produkten unterscheiden. Im Folgenden will ich einen kleinen Einblick in die Thematik Legalhighs geben. Damit hat jeder Leser einen Anhaltspunkt, um sich im Begriffe- und Wissensdschungel durchzuschlagen.

Legalhighs aus dem Internet

Oft werden Legalhighs aus dem Internet von einschlägigen Medien zusammengefasst und homogen betrachtet. Das ist für den Sensationsjournalismus ein gefundenes Fressen, um alle Substanzen und Produkte, die in Legalhighs Shops erhältlich sind, unter einen Teppich zu kehren. So können negative Einzelfälle und der Konsum von schlechten Legalhighs (Badesalze, etc.) dazu genutzt werden, um auch andere Produkte zu verteufeln.

Denn neben Badesalzen, von denen ich auf jeden Fall die Finger lasse und meinen Lesern das Gleiche rate, gibt es auch noch wesentlich risikoärmere Produkte. Starke Energy-Drinks, entsprechende Sirupe, Pillen, Pulver und natürlich Legalhighs. Wer sich hier auf der Seite schon einmal umgeschaut hat, der wird merken, dass Legalhighs (auch „Kräutermischungen“) eine große Rolle spielen. Mit Vernunft und Verstand angewendet sind sie nicht gefährlich.

Legalhighs

(Quelle: http://i1.mirror.co.uk/incoming/article2182312.ece/ALTERNATES/s615/I130818_143015_336134oTextCS_46307520.jpg)

Was man noch zu den Legalhighs zählen kann

Wie eingangs erwähnt sind Legalhighs – oder eben Legal Highs – Stoffe, die auf unterschiedliche Weise beim Menschen Anwendung finden und deren Wirkung darin besteht, dass Körper und Geist in bestimmte Richtungen beeinflusst werden. Neben den als „gefährliche Drogen“ verschrienen Produkten gibt es aber auch gesellschaftlich tolerierte und angepriesene Produkte, die aber auf die gleiche Art definiert werden können.

Der bekannteste und in seiner Wirkung vergleichsweise stärkste Stoff, der Körper und Geist beeinflusst und zudem auch zu gesundheitlichen Schäden führen kann, ist der Alkohol. Doch er wird mannigfach beworben, von allen Alters- und Gesellschaftsschichten akzeptiert und konsumiert – und selbst Abhängige bzw. Süchtige werden mit mehr Verständnis behandelt als der Gelegenheitskiffer von nebenan. Weiterhin lassen sich laut Definition auch Kaffee, grüner und schwarzer Tee sowie Tabak bzw. Nikotin zu den Legalhighs zählen.

Was ist denn nun mit den Räuchermischungen?


Räuchermischungen gehören auf jeden Fall zu den Legalhighs – das bestreitet niemand. Aber von den Medien, ob Radio, Zeitung, Podcast oder Fernsehen, werden alle Stoffe, die dazu gehören, in einen verdammten Topf geworfen. Es geschieht keine Differenzierung und damit auch keine Aufklärung. Natürlich sollte man Räuchermischungen nicht schlucken oder durch die Nase ziehen. Auch sollten sie verdampft und nicht unbedingt geraucht werden…

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(Quelle: http://raeuchermischung-bestellen.com/wp-content/uploads/2013/11/raeuchermischung-black-jack-diamond-bestellen.jpg)

Es fehlt einigen Menschen eben einfach am richtigen Wissen zu den Legalhighs und deshalb kommt es zur Ablehnung bevor überhaupt ein Fünkchen Neugier zünden kann. Andererseits führt das fehlende Wissen zum falschen Umgang, was dann wieder zu Negativschlagzeilen führt. Kurzum: Ein offener Umgang mit dem Thema sowie eine umfangreiche Aufklärung (wie bei Tabak- und Alkoholwaren) wären hilfreicher, als immer nur Achtung! und Verbot! zu schreien.

Zusammenfassung: Legalhighs darf man nicht als Ganzes betrachten, sondern muss differenzieren. Badesalze sind sehr gefährlich und nicht zu empfehlen, das ist klar. Kaffee und Alkohol sind in der Gesellschaft verankert. Und Räuchermischungen sind richtig angewendet gut, um Energie zu tanken oder um zu entspannen. Was die Medien daraus machen, das ist eine andere – und oft falsche – Geschichte.